Starkregen

Starkregen ist zu einer lebens- und existenzbedrohenden Gefahr geworden. Kommunen und Bürger müssen sich der Gefahr stellen und aktiv Gegenmaßnahmen ergreifen!

Forumsziel: Auswirkungen treffend einschätzen und Gegenmaßnahmen entwickeln

Termine 2017

Veranstaltungen auch in Ihrer Nähe

 

Urbane Sturzfluten

Die Schadens- und Katastrophenfälle durch lokale Starkregenereignisse nehmen zu. Die urbanen Sturzfluten verlangen einen Fokus auf integrierte Siedlungsentwässerung. In der Regel ist eine bauliche Anpassung der Entwässerungssysteme kaum möglich. Die Kommunen stehen vor der Herausforderung, die Überflutungsvorsorge zu treffen. Diese geht in Teilen über die gesetzlichen Anforderungen an die Abwassernetze hinaus. Unsere Technologie unterstützt Sie in der Entwässerungsplanung, dem integrierten Städtebau und der Freiraumplanung. Wesentlich ist es, die oberflächenorientierte Wasserableitung für Risikoanalysen einzubeziehen.

 

Kanalnetzinteraktion

Die wasserwirtschaftliche Betrachtung zur Planung und Überprüfung von komplexen Maßnahmen wird durch die gekoppelte Modellierung anschaulich und effizient unterstützt. Dazu wird das hydrodynamische Kanalnetzmodell MIKE URBAN, bei dem die Regenmenge zeitlich und räumlich (zellgenau) einbezogen wird, an den Schächten und Auslässen mit einem digitalen Geländemodell in MIKE 21 gekoppelt, wodurch die Fließwege, Fließgeschwindigkeiten und Tiefen des Wassers auf der Geländeoberfläche nachvollzogen werden können. Um auch den Einfluss und die Wechselwirkungen von Oberflächengewässern (u. a. Hochwasser) auf die Geländeüberflutungen darzustellen, erfolgt eine 3-Wege-Kopplung mit unserer Technologie und Ihrer Erfahrung.

 

Grundhochwasser

Ohne eine adäquate Vorsorge kann ein solches Grundhochwasser von hohen privaten und öffentlichen Schäden begleitet werden. Ein Grundhochwasser hat unterschiedliche Auslöser, dies können sein:

Starkniederschläge - Flusshochwasser - Veränderungen in der Kanalisation
Das Erkennen und Verstehen von Risikobereichen kann beispielsweise durch gekoppelte Modellierungen zwischen Grundwasser und Flusshochwasser erreicht werden.

 

Überflutung

Die vergangenen Jahre haben in Deutschland häufiger gezeigt, dass die Folgen des Klimawandels deutlicher zu spüren sind. Die Schadensbilder zeigen, dass Überschwemmungen gleichermaßen aus Flusshochwasser und Niederschlagsereignissen resultieren. Im urbanen Raum wird die Problematik durch die Versiegelung von Flächen verschärft.

 

Hangwasser

Mit der Ausbreitung des Siedlungsraumes wird zunehmend Bauland in exponierten Hanglagen ausgewiesen. Dabei treten Fließwege im Gelände nur nach sehr seltenen, besonders heftigen Niederschlägen auf. Sie bilden überraschend, vielleicht nur für wenige Stunden, Bäche aus und verursachen Schäden an Gebäuden und Straßen.

 

Programm

Detailliertes Programm folgt in Kürze.

Begrüßung

Einführungsvortrag aller Referenten

Vorstellung der Partner und Tagesablauf.

Gefährdungen durch Starkregen

Wer haftet?

Gefahren erkennen - Möglichkeiten der Modellierung

Einführung in die Modelltechnik
Welche Belastungen berücksichtigen wir im Modell
Anwendungsbeispiele zur Berechnung von Starkregengefahren
Identifikation von Maßnahmen
Prüfung der Wirksamkeit und Visualisierung der Ergebnisse

Ist Warnung möglich? Starkregenfrühalarmsysteme

Über welche Regenereignisse reden wir eigentlich?
Was ist zu tun?
Vorstellung des vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Frühalarmsystems

Mittagspause

Schutz durch gedrosselte Rückhaltung und Versickerung von Niederschlagswasser

Betrachtung kommunaler und privater Grundstücke
Regelungen zum Überflutungsschutz/-nachweis (DIN 1896-100)
Technische Systeme
Praxisbeispiele

Schützen - Welche Möglichkeiten bieten dezentrale Lösungen?

Welche Hilfen können Kommunen in Anspruch nehmen?
Was ist in der Zukunft geplant?

Förderprogramme

Was müssen Kommunen investieren?

Erfahrungsaustausch & Ende der Veranstaltung

SMARTer Hochwasserschutz für SMART Cities. Die Firma AQUABURG bietet während der Veranstaltungen ihre Lösungen zum Schutz vor Starkregen und Hochwasser an.

 

Melden Sie sich zum Forum an!

Im Rahmen des eintägigen Forums werden wir gemeinsam den gesetzlichen Rahmen und die nötigen Verpflichtungen der Kommunen beleuchten:

  • Hochkarätige Vorträge
  • Snacks und Getränke
  • Interessante Gäste und Gespräche

Der Standardpreis für das Forum beträgt: 125 € inkl. MwSt..

Anmeldeschluss ist 2 Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

Anmeldung

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Partner

Die Kernkompetenz von DHI liegt in der Digitalisierung, Modellierung und Visualisierung von Wassersystemen. Dabei betrachten wir den Wasserkreislauf in seiner Gesamtheit – sowohl den Bezug jedes einzelnen Kompartiments auf unsere Umwelt, als auch die Interaktionen untereinander.

Unser Ansatz lautet „Wasserwirtschaft 4.0“, das heißt wir vernetzen und managen vielfältige Informationen, erstellen Software-Kopplungslösungen und bieten maßgeschneiderte, komplexe Echtzeit-Anwendungen mit Eingang in Automatisierungs-Systeme zur Betriebssteuerung. Professionelle Visualisierungsmöglichkeiten erlauben es, Wasser-Wirkungen darzustellen und Projekte erfolgreich zu präsentieren.

Im Bereich Starkregen ews - Erkennen, Warnen und Schützen übernimmt SPEKTER den Bereich des Warnens. Die Erkenntnis einer Gefahr reicht nicht, um Sie zu verhindern, es müssen Mittel und Wege gefunden werden, um die Bevölkerung umfänglich und gut zu informieren, mit den Behörden Lösungen zu erarbeiten und Konzepte zu entwickeln.
SPEKTER hat mit Unterstützung der UNI Erlangen und mit Fördermitteln des Bundeswirtschaftsministeriums ein Starkregen-Frühalarm-System und Starkregen-Frühwarn-System entwickelt. Gefahren aus Starkregen können in Kombination mit den Starkregengefahrenkarten von DHI frühzeitig erkannt und Bürger rechtzeitig gewarnt werden. SPEKTER hilft Ihnen den richtigen Weg zu finden und die optimale Lösung zu erarbeiten.

Unterirdische Retententionräume verschaffen den betroffenen Kommunen und Verantwortlichen wertvolle Zeit bei Starkregenereignissen, indem Abflussspitzen wirksam verringert werden. Somit stellen diese eine der wirksamsten Schutzmaßnahmen gegen Überflutungsgefahren dar. Unterirdisch verbaute Retentionsbecken aus Kunststoff haben den Vorteil, dass Sie modulartig an die jeweiligen Anforderungen an Volumen und Bebauung angepasst werden können. Außerdem halten Sie höchsten statischen Anforderungen stand. Einschränkungen hinsichtlich der Nutzung von Grundstücken entfallen dadurch und wertvolle Flächen müssen nicht dem Überflutungsschutz zum Opfer fallen. Im Gesamtsystem bietet REHAU langjährige Erfahrung bei der Konzeption und Planung von Maßnahmen zur Regenwasserbewirtschaftung und stellt leistungsfähige technische Systeme bereit, von der Versickerung über Rückhaltung und Niederschlagswasserbehandlung.

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